Alpine Massenbewegungen

Um die Folgen des Klimawandels auf Bewegungs- und Ablagerungsprozesse von Schnee-, Fels- und Eislawinen abzuschätzen, ist es unabdingbar, eine breite Palette an Szenarien zu berücksichtigen, auch solche, für die es noch kaum Referenzfälle gibt. Somit kommt der Simulation der Dynamik von solchen alpinen Massenbewegungen eine zentrale Bedeutung zu. Sie bildet in Zeiten unvorhersehbarer Veränderungen die Grundlage für die Gefahrenbeurteilung und die Planung von Schutzmassnahmen. Das CERC erforscht in Feld- und Laborexperimenten die Entstehungs-, Bewegungs- und Ablagerungsprozesse von Lawinen, Hangrutschungen, Murgängen und Steinschlag und bildet diese mit physikalischen Modellen ab. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verkettung von Gefahrenprozessen. Damit unterstützt das Zentrum ein risikobasiertes, nachhaltiges Management von Naturgefahren.

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